Am Fuße des Eschelberges

Das neuerrichtete Einfamilienhaus schiebt sich elegant in den Hangbereich des Eschelberges.

Treppen und Mauern wurden als architektonische Gestaltungsmittel konsequent eingesetzt, um zum Einen nutzbare Gartenterrassen zu ermöglichen und zum Anderen zwischen dem Baukörper und dem natürlichen Geländeverlauf zu vermitteln.

Konzeptionell gliedert sich der Freiraum in 2 Teilbereiche: einer Erschließungszone mit Treppenanlage aus Beton-Blockstufen und den naturnäheren Terrassen mit Wiesen und lockerer Durchwegung.

Im nördlichen Grundstückbereich wurde eine solide Zäsur aus Drahtgittrkörben mit handgeschlichteten Granit-Schroppen erforderlich, um kontrolliert Oberflächenwasser vom Einzugsbereich der Wiesenflächen um den Eschlberg abzuführen.

Am Hauptsitzplatz am Haus wurde zur Sicherung der Privatsphäre eine Pergola angezielt, die mit Architektur-Seilen begrünt wird.

Das "Fernrohr" zur Landschaft

Ein Gartengrundstück an der natürlichen Hangkante des Alztales in Garching.

Vom Hauptsitzplatz am Haus läßt sich durch den Grünzug das Schloß in Wald an der gegenüberliegenden Hangkante erahnen.

Hier wurde mit roten Holzrahmen, die wie ein Fernrohr wirken, der Fokus auf das Schloß gelegt.

Am Ende des Grundstückes wurde ein über die Hangkante schwebendes Holzdeck etabliert, um den Eindruck zu erwecken mitten im Grünzug zu sitzen. Das Holzdeck über der Hangkante fängt die Sonne bis zum späten Abend ein.

Für die Lesbarkeit des Kozeptes konnten der Bauherr und  die Anlieger überzeugt werden, die Sichtachse zum Schloß frei zu machen: eine Eiche und zwei Fichten werden in Kürze gerodet.

Die Umgestaltungsmaßnahmen werden im Frühjahr 2011 fertgigestellt.

Trockenmauer terrassieren und vermitteln zwischen Architektur und vorhandenem Gelände

Trockenmauern schmiegen sich an den vorhandenen Geländeverlauf an und schaffen Terrassen.

Eine Bepflanzung mit standortgerechten Stauden schafft Kontraste.

Das großzügige Holzdeck umschließt süd-und westseitig die Architektur und schafft differenzierte Sitzbereiche.

Gartenterrassen mit Nagelfluh

Über den Dächern von Burghausen

Die extreme Hanglage bei dieser Gartenumgestaltung war eine große Herausforderung und ermöglichte doch einzigartige Gestaltungsmöglichkeiten.

Gabionen sichern und terrassieren den Hang.

Ein scheinbar schwebendes Holzdeck durchbricht die erste Gabionen-Zäsur am Haus und vermittelt ein Gefühl der Schwerelosigeit mit Ausblicken auf die Dächer der Neustadt.

Robuste bodendeckende Gehölze sichern mit ihrem Wurzelwerk den Hang.

 

Eine über Podeste führende Treppe verbindet den Erschließungsbereich des Hauses mit demprivaten Freiraum.

Zudem ermöglicht eine Stahl-Treppe vom Wohnraum den direkten Zugang zum Freiraum.